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Danza Planetaria

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Ruben

"Eine ununterbrochene Wellenbewegung durchläuft die Natur. Ursprünglich war jede Tanzbewegung in der Natur vorhanden. Diese äußerte sich zuerst in Bewegungen der Erde, erhielt danach Einzug ins Leben der Tier; Fische, Vögel, Reptilien und die Vierfüßler bewegen sich unbewußt -das Universum widerspiegelnd. Ebenso verhielt es sich mit dem primitiven Menschen.
Jede freie und natürliche Bewegung paßt sich dem universellen Wellengesetz an. Der wahre Tanz soll demnach die Übertragung der Erdenergie durch den menschlichen 'Körper darstellen. Es gibt kein ausgezeichnetes Medium. Der Tänzer bezieht seine Kraft und Freude aus den jungfräulichen Kräften der Erde und mittels seines Körpers -eines prächtigen Mediums- nimmt er die Energie der Planeten in sich auf und überträgt sie auf die Zuschauer."

Isadora Duncan
, Tanzphilosophin, (1878-1927)

Danza planetaria

(der planetare Tanz)




































































































































































Vorgeschichte

Viele Jahren beschäftigte ich mich eingehend mit verschiedenen Konzepten zur Entspannung, Selbstfindung, Erleuchtung, Transzendenz oder wie man es auch immer nennen will oder nennt.

Was sie aus meiner Sicht alle gemeinsam haben ist – alle sehen es als fundamental an, den ständigen inneren Dialog anzuhalten und dadurch entspannter und bewusster zu werden.

Ich stellte im Laufe der Jahre fest, dass ich mit den Konzepten, die meist von der anderen Seite des Erdballs kommen, nicht  sehr viel anfangen kann. Ich habe mir über die Jahre viele Anregungen geholt, aber ich habe keinen wirklich tiefen Bezug aufbauen können.

Ich denke sie blieben mir fremd, weil diese Konzepte in Zeiten mit ganz anderen Anforderungen wie wir sie heute haben geschaffen wurden. Deshalb sind sie für uns in ihrer ursprünglichen Form sehr schwer nachvollziehbar und nutzbar.

Ich habe heute für mich persönlich das tiefe Empfinden, dass jeder seinen eigenen ganz persönlichen Weg gehen muss und dass die wirklich wichtigen Dinge des Lebens alle ganz einfach sind. Sie haben mehr mit Praxis im täglichen Leben zu tun als mit komplizierten und abstrakten philosophischen Gebilden, die komplizierte physische und geistige Praktiken verlangen und die dadurch, nach meiner Meinung, die Wahrheiten des Lebens nur verschleiern.

Denn die Wahrheit ist so einfach, dass wir mit unserer Angewohnheit alles zu komplizieren nicht in der Lage sind, sie zu erfassen.

 

Meine Ausgangssituation

  1. Ein scheinbar nicht endender Strom von Worten zieht fast ununterbrochen durch meinen Kopf. - Termine, - Vergangenheit, - Essen kochen, - Einkaufen, - Was wird, wenn..., - Ich muss heute noch, - Vergiss nicht...
  2. Manche nennen es den inneren Dialog. Im Sufismus nennt man es auch (frei übersetzt) den alten Schurken.

    Sind das meine Worte, Gedanken oder kommen sie von ausserhalb?

    Das ist mir eigentlich völlig egal. Darüber sollen sich die Philosophen, Weisheitslehrer und Erleuchtete die Köpfe zerbrechen. Ich möchte nur einfach in der Lage sein

    ES ZU STOPPEN.

    Und das wenn möglich auf eine angenehme und effektive Weise.

  3. Ich sitze vor meinem Schreibtisch, im Auto, am Computer, der Werkbank  - was auch immer. Ich spüre meinen Körper und er fühlt sich unangenehm an, denn ich bewege mich zu wenig und tief in mir höre ich die Stimme meines Körpers: „Tu was für mich und es wird Dir allgemein besser gehen.“
  4. Ich ignoriere es – mit unterschwelligem Unbehagen, doch ich bin es schon so gewohnt, dass ich mich nur noch schwach daran erinnere wie beweglich und agil mein Körper einmal war und eigentlich auch sein sollte. Dieses unterschwellige Unwohlsein ist da, dieses Flehen des Körpers nach seinem Recht spüre ich, und ich weiss, dass ich was tun sollte.

  5. Als ich jung war, habe ich getanzt und es tat mir gut. Ich weiss auch nicht wann und warum das aufgehört hat. Als ich geheiratet habe, als mich meine Arbeit so in Anspruch nahm, als die Kinder kamen, als...als...als.....

  6. Wenn ich ehrlich mit mir selbst bin, spüre ich, dass es in meinem Körper und in meinem Kopf (Geist, Verstand, Gedächtnis etc.) viele Blockaden, Traumen gibt, von denen ich nichts wissen will, an die ich mich nicht heranwage oder die mir einfach nicht bewusst sind.

Es gibt fast niemanden, der auf seinem Lebensweg nicht verletzt wurde, ob physisch oder gefühlsmässig. Einer mehr, der Andere weniger. Ein Zeichen von Eigenverantwortung ist es, daran zu arbeiten – jetzt – denn nur DU kannst das tun. Also – auf geht‘s – befreie dich und finde zu dir selbst zurück.

 

Mein Traum...

war es, etwas zu finden, das in der Lage ist, an all den oben genannten Punkten gleichzeitig zu arbeiten und dabei soll es ohne viel Blabla auskommen und natürlich soll und muss es Spass machen.

Ach ja, und noch eins

Was ich für mich selbst noch herausfand und als wichtigen Punkt noch herausstellen möchte, ist die Tatsache, dass unsere natürliche eigenständige Entwicklung von fundamentalen Prozessen wie laufen, tanzen, singen usw. durch Anweisungen dritter (Eltern, Lehrer usw.) wie man es „richtig zu machen hat“ gehemmt oder eingeschränkt wurde.

All diese grundlegenden Abläufe, die sich bei jedem nur völlig individuell entwickeln können – und zwar durch die Praxis – ohne grosse Einmischung  – werden uns ab einem gewissen Alter erklärt und wir verlieren den Spass daran, es weiter zu tun oder fühlen uns unfähig dazu.

Somit ist es klar, dass dieser Tanz wenig einschränkende Anweisungen kennt, denn seine Ziele sind

  • dass du wieder zu deinen ureigenen Bewegunsabläufen zurückfindest.
  • dass du deine ungenutzten Potentiale freizusetzen lernst.
  • dass du zu einem besseren Körperbewusstsein gelangst.
  • dass du zu mehr innerer Ruhe und Klarheit findest.
  • dass du dich als ein Teil des gesamten Seins empfinden kannst.

Wie du siehst beginnt alles mit “dass du“ was zum Ausdruck bringen will,

DASS DU

verantwortlich bist für das wie du dich fühlst. Wie du dich und andere empfindest. Wie du deinen Körper empfindest.

Nur DU kannst dir helfen und es ist eigentlich ganz einfach:


 

Tu es!

 

Danza planetaria

Der Tanz dauert ca zwei Stunden.

Es werden die 7 HauptEnergiezentren (Chacren) des Körpers angesprochen.

Jedem Zentrum ist einer oder mehrere Planetentöne zugeordnet.

Jeder Teil des Tanzes deckt das jeweilige Thema des Chacras - körperlich, geistig und spirituell -  ab und arbeitet automatisch an ihm.

Die für die Musik verwendeten Instrumente sind - soweit es möglich war - planetar gestimmt (zum Teil selbst gebaut, wie z.B. die Flöten und die Didgeridoos).

Jedes Thema dauert 15 Minuten. Alles ist “handgemacht”, also keine Elektronik.

Alle Themen sind 15 Minuten durchgespielt – keine Sampels.

Vor jedem Teil gibt es eine kleine, ganz kurz gehaltene Erklärung des jeweiligen Energiezentrums und eine einfache Anweisung.


Die Energiezentren, ihre Planeten und ihre Themen


  • Wurzelchacra
    Sonnentag
Aufladung/Lebenskraft

Wichtiger Hinweis:Um die volle Wirkung der Musik zu spüren, benötigen Sie eine gute Stereoanlage oder einen guten Kopfhörer!

  • Sacral(Sexual)chacra
    Synodischer Mond
Vereinigung/Austausch/Spass
  • SolarPlexuschacra
    Sonne
Anerkennung seiner Selbst/Magische Lebensreise
  • Herzchacra
    Jahreston
Herzenswärme/Gefühle
  • Kehlkopfchacra
    Merkur
Kommunikation mit dir selbst und der Welt
  • DrittesAugechacra
    Venus
Integration /Liebe auf höchster Ebene
  • Scheitelchacra
    Platonisches Jahr
Auflösung/Transzendenz 

Erklärungen der Themen und Anweisungen für den Tanz

  1.Energiezentrum

Tanze mit stampfendem Rhytmus. Verwurzelt mit der Mutter Erde. Verbinde dich mit ihr. Spüre sie unter deinen Füssen.

Reine Lebensenergie, die einfach existiert. Deine Handlungen im Einklang mit der Natur, mit dem Leben. Mutter Erde. Grundbedürfnisse. Urvertrauen in dein Leben. Du kannst dich deiner Mutter ganz anvertrauen. Die Erde als sicherer Ort, an dem du alles bekommst, was du brauchst: Zuwendung, Nahrung, Geborgenheit und Schutz. Alles was sie für dich bereithält nimmst du dankbar an. Urvertrauen.

Negativ – Existenzängste

  2.Energiezentrum

Beckenbewegungen, sich selbst streicheln, sich selbst gutes tun. Findest du spontan ohne danach zu streben eine(n) Partner(in), tanze mit ihm (ihr) ohne ihn (sie)  zu berühren.

Sexualität - weibliche Lebensenergie. Ich habe ein Recht das Leben mit allen Sinnen zu geniessen. Spüre die Lebensfreude, die durch deinen Körper fliesst. Vereinigung der Geschlechter. Deine Gefühle sind ursprünglich, deine Handlungen kreativ.

Negativ: Befangenheit, Neid, Eifersucht  – mit dem Ergebnis von sexueller Unlust oder sexueller Hyperaktivität.

  3.Energiezentrum

Tanze mit der Sicherheit und dem Bewusstsein, dass alles an dir gut ist und du das Recht hast zu sein wie du bist.

Lebensenergie (Prana), Kraft und Macht, aus dem Bauch handeln, Durchsetzungsvermögen, Akzeptanz deines Wesens und der Respekt für die Gefühle und Eigenarten Anderer. Magische Lebensreise. Fülle ist dein Geburtsrecht. Ich habe auch das Recht nein zu sagen. (Nein ist oft das Ja zu dir selbst)

Negativ: Bei wenig Energie: Gefühlskälte, Gleichgültigkeit, Unsicherheit, mangelndes Selbstvertrauen. Bei zuviel Energie: Machtbesessenheit, falscher Ehrgeiz, Rücksichtslosigkeit, Zerstörungswut.

  4.Energiezentrum

Die Hände über dem Herzen liegend, lasse deinen Tanz von deinem Herzen leiten.

Versenke dich in dein Herz. Spüre Liebe und Schmerz, Traurigkeit und Glück. Lasse alles zu was aus deinem Herzen kommt. Was daraus hervorkommt ist gut. Egal was es ist, alles ist gut. Lasse es zu.

Liebe und Schmerz, Bewusstes Handeln, bewusster Umgang mit Gefühlen, Verbindung zu Anderen, Toleranz, Wärme, Herzlichkeit, Fröhlichkeit, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft.

Negativ: lieblose, verbitterte Haltung, Gefühl von Getrenntsein, Isolierung, Kontaktschwierigkeiten, Einsamkeit.

  5.Energiezentrum

Zuerst tanze mit dir allein - spüre wie deine Kommunikation mit dir selbst ist. Wie ist die Kommunikation zwischen Geist und Körper? Hat jeder was er braucht?

Wenn der Gesang einsetzt (e-a-a me-a-a, was übersetzt „ ich bin ich ich bin du“ heisst), fassen wir uns alle an den Händen und bilden einen Kreis. Singend beginnen wir uns frei zu bewegen. Wir schlüpfen unter den Armen der Anderen hindurch und wir lassen uns nur los, wenn es gar nicht mehr anders möglich ist. Sofort wieder an den Händen fassen und weiter geht‘s.

Gleichgewicht zwischen fühlen und denken. Kommunikation mit dir und deinem Körper, mit dir und Anderen, Sprachgewandtheit, Schwächen offenbaren, Stärken zeigen, Aufrichtigkeit mit dir und Anderen, Gabe des Zuhörens, Inspiration, Interaktion, Verfeinerung von Sprache und Ausdruck, Hören, Schall.

Negativ: Unbewusste Schuldgefühle, Ängste, Schüchternheit, Gestörte Verständigung zwischen Kopf und Körper (Vernachlässigung der wirklichen Bedürfnisse des Körpers).

  6.Energiezentrum

Tanze wie du es empfindest.

Nun ist alles zusammengeführt, die Gegensätze (weiblich-männlich) sind vereint. Wir bewegen uns frei und sorglos – mit dem Gefühl von tiefer Liebe für jeden und alles.

Freies Fliessen – Intuition, Liebe, Vorstellungskraft, Fantasie, innere Erkenntnis der Wirklichkeit, sich selbst als Teil des Ganzen zu erfassen.

Negativ: Kopflastigkeit, Überheblichkeit, mit Gedankenkraft Menschen oder Dinge beherrschen wollen, Konzentrationsschwäche, Selbstsucht, Selbstverherrlichung, Machtstreben.

  7.Energiezentrum

Lege oder setze dich bequem hin und geniesse die Ganzheit deines Seins. Es ist alles getan.

Stillstand – Höheres Selbst, Überseele, kosmische Energie, Bewusstwerdung des Seins an sich, Erkenntniss, Ganzheitlichkeit. Es gibt nichts mehr zu tun.

(Gefühle lösen sich auf – Gegensätze haben sich aufgelöst. Ich bin die Schöpfung – die Schöpfung ist ich.)

8. Nach dem Ende der Musik verbleiben wir noch eine Zeit in der eingenommenen Position und geniessen unseren Zustand.

Dann kehren wir mit dem letzten Stück (Mars - zielgerichtete Energie) auf der zweiten CD zurück zu unserer Mutter Erde. Den Tanz dazu wirst du selbst finden.


Und nun viel Spass


Ach und wir haben´s ausprobiert, diese Musik eignet sich auch perfekt, zum Meditieren, zum Schmusen und für viele andere Arten des Sichwohlfühlens.



Die Planetentöne und das Oktavgesetz

Das ganze Universum schwingt. Vom kleinsten Elementarteilchen bis zum grössten Sternenhaufen. Lediglich die Geschwindigkeit der Schwingung entscheidet darüber, ob wir etwas hören, sehen, fühlen oder auch gar nicht wahrnehmen, da es für unsere Sinne zu schnell oder zu langsam ist.

Die Planeten unseres Sonnensystems bewegen sich in regelmäßigen Zyklen um die Sonne. Auch ein musikalischer Ton ist dadurch definiert, daß seine Schwingungen regelmäßig stattfinden (unregelmäßige Schwingungen hören wir als Geräusch).

Durch ein einfaches Naturgesetz, das sog. “Oktavgesetz”, lassen sich die Rhythmen der Planeten in unseren Hörbereich übertragen.


Wer sich mit dem Oktavgesetz und der Berechnung der Planetentöne näher auseinandersetzen will, klickt hier


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© 2008 Roland Wahl,